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Wie jeder weiß, geht nach dem Reinheitsgebot von 1516 auch beim unfiltrierten Brauen nur Malz, Wasser und Hopfen. Alles andere führt unweigerlich zur ewigen Verdammnis der abtrünnigen Brauerseele.
Um so erstaunlicher ist die Bandbreite, die das Reinheitsgebot kreativen Brauern ermöglicht. So entstehen durch fantasievolle Mixturen unterschiedlichster Malze und Hopfensorten geradezu atemberaubende Bierpersönlichkeiten.
So auch das neue, unfiltrierte India Pale Ale (kurz: IPA) aus den bollywoodschen Braupalästen des Maharudis Vogelkhan*.
Maharudis Vogelkhan aus dem subbadischen Bollyruhe zählt zur Brau-Kaste der Unfiltrierten und ist einer der rührigsten Malik und Guru (Meister) seiner Gilde. Vielleicht stammt auch von hier der Spruch: etwas auf dem (Bier-)Kasten haben. Vogelkhans Konkurrenten nennen ihn ehrfürchtig auch den „brauenden Tiger von Ettnapur“ (Hindi für Ettlinger Albtal).
Das unfiltrierte IPA ist ein broncefarbenes, obergärig eingebrautes Bockbier mit elefanten-, bzw. tigerstarken 16,5 % Stammwürze bei 6,0 % Volumenalkohol. Ein 5-Sterne-Unfiltriertes mit allerhöchster Drinkability**.
Aus diesem überaus süffigen Bett satter Malzaromen, erhebt sich in Vogelkhans neuem IPA eine ausgeprägt fruchtige und dominante Hopfenbittere – gleich dem erotischen Wiegen einer anmutigen Odissi-Tänzerin. Eine ganz späte Hopfengabe verstärkt das exotischfruchtige Hopfenaroma deutlich.
Makil Maharudis himself entwickelte diesen exotisch-fruchtigen Hopfenmix speziell für das neue IPA. Ein geradezu imperialer Cocktail aus amerikanischem Cascade-Hopfen und Hallertauer Saphir-Hopfen, verleiht diesem exklusiven Unfiltriertem ein hopfenbetontes, vielschichtiges Aroma mit einer unwiderstehlichen und überaus sinnlichen Citrus-Grapefruitnote.
Den Wissbegierigen unter euch, sei ergänzend hinzugefügt, dass der Cascade- Hopfen eine royalistisch-zaristische Kreuzung der englischen Hopfensorte Fuggles mit der russischen Sorte Serebrinka ist. Die Kombination aus russischer Seele, britischem Understatement und ungezähmter Wildwest-Mentalität verspricht eine spirituelle Erweiterung des Sensoriums und ein gutes Karma.
Die historischen Vorläufer des subbadischen India Pale Ale (kurz: IPA) wurden im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut. Dort war es unter den Kolonialtruppen, königlichen Verwaltungsbeamten und den Handelskontoren der East India Company sehr beliebt. Milderte es doch bei ca. 40° Grad Celsius das Heimweh nach den kühlen Gestaden Cornwalls aufs Angenehmste.
Um die 3–4-monatige Fahrt rund um das Kap der guten Hoffnung (engl.: Cape of Hops = Hopfen-Kap) überstehen zu können, waren ein hoher Alkohol- und Hopfengehalt nötig. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräumen verdorben wäre. IPA wurde mit über 16 % Stammwürze (echte Bockbier-Power) und einer großen Menge Hopfen eingebraut. In Indien sollte es dann 1:1 mit Wasser verdünnt werden.
Doch bald merkten die Untertanen ihrer Majestät, dass das Bier unverdünnt viel besser schmeckte und mit den Leckereien des indischen Subkontinents – zumeist sehr deftige, würzige und scharfe Gerichte – auf das Bekömmlichste harmonierte.
Mit einem fröhlichen “Oiner geht noch!“ und einem dreifachen tantrischen „Ohm!“ Euer Makil Maharudi der I. Vogelkhan
*Nicht zu verwechseln mit Oliverani Torkahni, dem legendären Keeper aus Bollyruhe.
**Hinweis: absolute Vorsicht beim Heimflug auf euren fliegenden Teppichen.